Pop-Noir-Newcomerin Anna Kairos veröffentlicht ihr neue Single „Gloom“

Anna Kairos

Anna Kairos

A gloomy state of mind: Akustischer Pop-Noir für die Winterzeit

Nach ihrer Debüt-EP „Hosting Time“ legt die Sängerin, Pianistin und Produzentin Anna Kairos ihre neue Single als Vorbote des anstehenden Albums vor – und liefert damit den perfekten Soundtrack zur Düsternis der Winterzeit. „Gloom“, das ist mehr als eine Aufforderung zum Schwelgen im Finsteren: „Gloom“ ist eine Ermutigung, dunkle Phasen zu akzeptieren, ohne sich selbst in Frage zu stellen.

„In unserer Gesellschaft wird erwartet, immer gut gelaunt und erfolgreich zu sein. Gloomy sein wird als „nicht normal“ ausgegeben. Aber was ist überhaupt „normal?“, so Anna selbst.

Aufgenommen wurde der Song in L.A. – und zwar in Eigenregie, immerhin schreibt, singt und produziert Anna Kairos ihre Songs selbst. Zu ihren Vorbildern gehören Tori Amos und Fiona Apple, und ja, der Vergleich liegt nah: „Gloom“ ist ein dunkel funkelndes Stück Pop-Noir, das einen an schweren Tagen in tiefschwarze Watte packt und darin kräftig durchschüttelt; eine leidenschaftliche und verzweifelt-poetische Piano-Ballade an der Schnittstelle zum akustischen Trip-Hop, die einem im ersten Moment mit sanften Arrangements die Seele streichelt und im nächsten mit ungeahnten Rhythmusverschiebungen den Kopf durchspült.

I don’t know if it is my brain or my soul. I don’t know if this is any normal, singt Anna und schließt an große Frage an: Was bestimmt unsere Stimmung, unser Wesen, unser Dasein? Gibt es eine Seele? Und wenn nicht: Wer sollen wir eigentlich sein? Eins ist in jedem Fall sicher: Es ist vollkommen okay, manchmal gloomy zu sein.